Montag, 20. Februar 2012

Motorradtransport nach DownUnder

Wer nach DownUnder geht stellt sich früher oder später immer die Frage (und in letzter Zeit vermehrt mir :-D ) ob er mit dem eigenen Motorrad dort unten seinen Urlaub verbringen soll oder ob er sich dort eines ausleihen oder kaufen sollte und was ist am günstigsten? Eine pauschale Antwort kann es nicht geben und jeder muss sich danach richten was sein Geldbeutel bzw. seine Zeit hergibt. Grob könnte mal sagen:

  • Ist der Urlaub nur kurz, ist ein Motorrad ausleihen in der Regel am günstigsten.
  • Muss es schnell gehen musst du es per Luftfracht machen.
  • Hast du Zeit und kannst ein Weilchen auf das Motorrad verzichten, dann per Schiff. (Achtung: Du musst selber zum Hafen anliefern) Frachtschiffe können auch locker mal 2 Wochen Verspätung haben.
  • Hast du etwas Zeit und kennst dich mit Motorräder aus, lohnt es sich eventuell dort unten eines kaufen und nach der Tour wieder zu verkaufen. (Achtung: Am Ende des Urlaubs könnte ein Zeitdruck entstehen was sich eventuelle Käufer zu nutze machen könnten um den Preis zu drücken. Darum ist es immer gut wenn man jemand vor Ort kennt.)

Immer daran denken wenn du dein Bike von hier nach Australien versendest, die Australier haben sehr strengen Quarantänebestimmungen. Das Bike muß picobello sauber sein.

Es macht keinen Sinn hier jetzt irgendwelche Preise zu nennen, da sich diese sowieso ständig ändern. Sinn macht es aber immer, selber bei den Anbietern nach den aktuellen Preisen zu fragen und gut ist dann zu wissen was z.B. das Volumengewicht ist. Die Frachtkosten per Flugzeug richten sich z.B. immer nach dem Volumengewicht.

Volumengewicht / Preisberechnung
Die Preisberechnung in der Luftfracht erfolgt immer nach der Gewichts-/ Volumenformel 1:6, d.h.:
Länge x Breite x Höhe in cm geteilt durch 6000 = Volumengewicht in kg.
Für alle Transporte gilt: Die Außenmaße der Palette / Breite des Motorrades und die max. Höhe des Motorrades inkl. Palette / Höhe Seitenschutz sind Berechnungsgrundlage für das Volumengewicht.
Beispiel für die Berechnung des Volumengewichtes:
Motorrad: L 235 x B 89 x H 118 auf Palette: L 240 x B 90 x H 120
Berechnungsgrundlage: L 240 x B 90 x H 120 = 432 Volumen kg

Für den Transport kann ich folgende Seiten empfehlen:
http://www.bikeworld-travel.de/transport/index.htm
http://www.intime-ham.com/
http://www.outback-guide.de/ozinfo/V.../seefracht.htm
http://www.outback-guide.de/ozinfo/V...luftfracht.htm
http://www.jokko.de/html/deutsch/mot..._transport.php

Samstag, 3. Dezember 2011

Etwas Statistik

So, jetzt noch zum Abschluss etwas Statistik....

Gesamtdistanz: 3.230 km
Umrundete Fläche: 37.979 km²
Dauer der Tour: 11 Tage 7Stunden
Durchschnittsgeschwindigkeit: 12 km/h (nicht viel, aber da sind die Nächte, Fahrpausen und 2 Ruhetage mit eingerechnet)
Höchste Geschwindigkeit: 133 km/h
Höchster Punkt der Tour: 1.365,8 m über NN
Tiefster Punkt der Tour: 0 m über NN
Anstieg: 36.193 m
Abstieg: 36.204 m

Geländeprofil:
(Minimale Höhe im Bild ist falsch. Wohl ein Fehler im Programm. Das Programm hat irgendwelche negative Werte zusammengezählt.)

Fahrstrecke:

693 Bilder haben wir während der Motorradtour geschossen.
1987 Bilder während des gesamten Urlaubs.

Ein Teil der Bilder sind unter folgenden Adressen anzuschauen:

Viel Spass!

Montag, 28. November 2011

Tag 36 & 37 (21.11. - 22.11.2011) - Zurück in die Vergangenheit


Nach einem gemütlichen Frühstück und dem check out , ging es mit dem Taxi zum Flughafen zum Check In. Nachdem wir die Koffer aufgegeben haben ging es noch etwas shoppen, bzw. auf die Suche für eventuelle Mitbringsel für Angehörige. Nachdem sogar ich noch einmal fündig geworden bin, ging es pünktlich an Bord des Fliegers und ab Richtung Singapur.

Nach 8 ½ Stunden Flug hatten wir 3 Stunden Aufenthalt in Singapur wo uns inzwischen die Dunkelheit eingeholt hat. Die Zeit nutzten wir die Qantas Bordverpflegung in unseren Mägen mit Fastfood zu ergänzen. Der Abflug in Singapur verzögerte sich dann mal wieder um eine ½ Stunde weil die das mit dem Gepäck wohl nicht im Griff haben. Schon beim Hinflug nach Australien verzögerte sich der Abflug weil sie den Flieger noch einmal entladen mussten um die Gepäckstücke erneut zu zählen. Die sollten mal zählen lernen, dann geht es auch pünktlich mit dem Flieger....
Naja, schließlich geht es doch noch los auf den 12 ½ stündigen Flug nach Frankfurt und dieser Flug zieht sich ganz schön hin. Wir fliegen mit der Nacht in die Vergangenheit. Zum Glück ist der Flieger nur zu ca. einem drittel gefüllt und so kann sich jeder über mehrere Sitze zum Schlafen legen.
Obwohl wir erst um ca. 23:30 Uhr in Singapur losgeflogen und ca. 12 ½ Stunden geflogen sind, kommen wir schon am nächsten Morgen um kurz vor 06:00 Uhr in Frankfurt bei beschi.... ähm bescheidenen -1°C an. Welch ein Temperaturunterschied, ca 30°C weniger. Hallo Deutschland.
Ab geht’s zum Fernbahnhof, Fahrkarte gezogen und mit dem ICE ab nach Stuttgart. Nach etwas mehr als eine Stunde in Stuttgart angekommen und gleich weiter mit dem erstbesten Taxi nach Hause. Um ca. 08:30 Uhr am 22.11.2011 endet diese Reise am 37. Tag wo sie begonnen hat.
Hier möchte ich auch noch einmal ein großes D A N K E an meine Schwester sagen, die unseren Kühlschrank gefüllt hat und uns so einen Einkauf erspart hat. Das Frühstück war sooooo lecker! DANKE

Donnerstag, 24. November 2011

Tag 35 (20.11.2011) - Brisbane


Der letzte vollständige Tag in Australien. Morgen Mittag geht der Flieger zurück in die Heimat – leider. Motorrad ist ja abgegeben, also verbringen wir den letzten Tag mit einem Stadtschlapp durch Brisbane inkl. Einkaufsbummel.

Unsere Runde führt uns vom Hotel runter zum Brisbane River, durch den City Botanic Garden zu einer Fähre hinüber nach Kangaroo Point, über die Story Bridge wieder zurück und dann shopping in der Queen Street.















Mittagessen gibt es auf dem ehemaligen Expogelände auf der anderen Uferseite und danach wird gleich weiter shopping betrieben.
Das Wetter zeigte sich Heute auch von seiner besten Seite und so haben wir den Tag noch voll genossen und der Abschied von Australien wird und dadurch auch noch schwerer gemacht.
Das letzte Mal ins Hotel und gute Nacht!

Tag 34 (19.11.2011) - Von Byron Bay nach Brisbane


Der letzte Tag auf dem Motorrad hier in Australien. Heute geht’s erstmal ohne Frühstück los. Zuerst wird Marc in Pottsville bei seinem Kumpel abgeholt wo er übernachtet hat. Gemeinsam geht es dann erstmal zum Frühstück in einem Straßenkaffee in Tweed Heads direkt an der Grenze zwischen New South Wales und Queensland.






Frisch gestärkt geht es immer am Meer entlang die Gold Coast hoch, vorbei an Surfers Paradise, Southport usw. Nach einer kleinen Pause trennten wir uns von Marc.





Er ist erstmal zu seinem BMW-Dealer gefahren und hat dort wieder 2 seiner Kumpels getroffen und ist mit denen eine kleine Runde gefahren. Wir sind weiter nach Brisbane gefahren zu Marcs Haus und haben dann die Koffer des Motorrad ausgeräumt. Danach sind wir weiter um das Motorrad abzugeben und mit dem Taxi zurück zu Marcs Haus. Inzwischen war er auch von seiner Tour zurück und nach einem gepflegten gemeinsamen Bier haben wir unsere Koffer wieder gepackt die bei ihm zwischengelagert hatten. Nachdem wir uns von seiner überaus reizenden Frau verabschiedet hatten, fuhr uns Marc zu unserem Hotel in Brisbane.

Hier nochmals vielen Dank für alles Marc!

Am Abend sind wir noch kurz in die Stadt gelaufen und haben unten am Fluss zu Abend gegessen. Danach ging es zurück ins Hotel und ab ins Bett. Die Hitze hat heute wieder ihren Tribut gefordert.




Tag 33 (18.11.2011) - Byron Bay


So, heute erstmal ausgeschlafen und dann in Richtung Zentrum von Byron Bay gelaufen um bei einem Straßenkaffee gleich eine Frühstückspause einzulegen. Frisch gestärkt geht es ab zum Strand zu einem gemütlichen Spaziergang am Wasser entlang in Richtung östlichster Punkt Australiens.





Diesmal sind wir zum offiziellen Lookout gegangen und anschließend zum Leuchtturm.







Hier war eine weitere Stärkung von Nöten. Frisch gestärkt geht es dann durch den dortigen Regenwald und weiter zum Nelson Lookout und zurück zum Strand.




Diesmal geht es am Wasser in die andere Richtung. Nach dem die Sonne immer tiefer sinkt wird es Zeit fürs Abendessen. Also zurück ins Städtchen.

Byron Bay ist voll eine Hippie Stadt. Alle Läden sind auf dieses Publikum ausgerichtet.



Sorry, mein Fall ist es nicht, die '68er sind seit über 40 Jahren vorbei.
Nachdem wir nichts gefunden haben was wir essen könnten, sind wir zu Woolworth gegangen und haben Obst, Nüsse und etwas Microwellenessen gekauft. Auf dem Hotelzimmer haben wir dann gemütlich zu Abend gegessen.

Freitag, 18. November 2011

Tag 32 (17.11.2011) - Von Port Macquarie nach Byron Bay


Als erstes, der Wetterbericht hatte recht. Bewölkt aber kein Regen. Angenehme Temperaturen um die 25°C und je weiter nördlicher wir kamen, desto besser ist das Wetter geworden.
Leider war auch heute Kilometerfressen angesagt, da 406km zurückgelegt werden mussten. Ich währe gern viel öfters vom Pacific Highway abgebogen um direkt am Meer entlang zu fahren. Allerdings ging das auch nicht zu oft, da die Straßen meistens dann auch am Meer endeten. Es sind Stichstraßen die vom Pacific Highway zu den Orten am Meer abgehen. Allerdings hin und wieder haben wir uns die Zeit genommen den Sand vom Stand unter unseren Motorradstiefel zu spüren.





Zur Landschaft kann man sagen, teilweise irgendwo an der Nordsee oben (sogar das Wetter hat gepasst, bewölkt und nicht zu warm), flach und jede Menge Kühe am grasen. Dann wieder das Allgäu direkt am Meer. Schon komisch, da fliegt man um die halbe Welt nur um die Landschaften mit den Landschaften zu Hause zu vergleichen.




Zum Abschluss des Tages sind wir noch bevor wir ins Hotel gefahren sind noch zum östlichsten Punkt Australiens gefahren, welcher bei unserem heutigen Tagesziel in Byron Bay liegt. Schnell noch auf die Felsen hinausgeklettert, dass wir noch etwas östlicher sind als die Touristen am offiziellen Lookout und ein paar Fotos geschossen.





Danach ging es aber endlich ins Hotel und unter die Dusche. Nach einem Abendessen in der Stadt bin ich todmüde ins Bett gefallen. Morgen wird ausgeschlafen!

Tag 31 (16.11.2011) - Von Sydney nach Port Macquarie


Auch eine Glückssträhne hat mal ein Ende. Allerdings kann man im Pech immer noch Glück haben. Zum ersten Mal hat uns das Wetter im Stich gelassen. Nachdem wir kurz nach 07:00 Uhr Sydney über die Harbour Bridge verlassen haben, hat sich immer mehr der Himmel zugezogen.
Am Anfang sind wir noch schön an der Küste über Gosford nach Newcastle gefahren.



Aber schon in Belmont kam der erste größere Regenschauer herab. Da sind wir doch gleich in ein Bushäuschen geflohen welches so einladend am Wegesrand stand. Schnell noch an das Topcase um meinen Regenkombi heraus zu holen. Da kam der Einspruch der besseren Hälfte von mir. Das sei ihrer. Hä? Ich hab den doch noch bei Marc zusammengepackt und in das Topcase reingelegt, das war doch meiner. Naja, wenn mir Größe M passen würde, dann wäre es wohl meiner, aber so habe ich ihren verpackt und meiner liegt noch im Koffer bei Marc. Pech, dann wird der Kerl halt nass.
Meine bessere Hälfte überredet mich noch 10min. zu warten und Glück im Unglück, es hört tatsächlich auf zu regnen. Also weiter, sie im Regenkombi und ich mit meiner Zuversicht geschützt. Es ist tatsächlich wie verhext. Wo wir hinkommen tröpfelt es entweder nur ganz leicht, regnet gar nicht, oder wenn ich denke, da vorne werde ich jetzt nass, dann führt die Straße einfach um das Regengebiet herum. Ich bleibe trocken.
Da das Wetter aber mehr schlecht als recht ist und die heutige Etappe sowieso ca. 435km lang ist. Kürzen wir sehr viel über den Pacific Highway und M1 ab. Auf der Höhe von Taree lässt es sich Petrus aber nicht nehmen doch noch etwas Wasser über mich auszuschütten, nur so als Erinnerung, dass Glück nicht ewig hält. Zum Glück hat er wiederum ein Einsehen und dreht den Wasserhahn ab bevor ich richtig durchnässt bin und somit komme sogar wieder komplett trocken in Port Macquarie an.
Auf Grund des Wetters haben wie leider viel zu viel verpasst, aber trotzdem hat es für eine Pause am Strand gereicht und auch für ein paar wenige Fotos. Mal schauen was der Tag morgen so mit sich bringt. Draußen Gewittert es während ich schreibe und nebenher läuft der Fernseher und der Wetterbericht meint, Morgen bewölkt mit vereinzelt lokalen Schauern und Gewitter, je weiter nördlich in Richtung Queensland, desto besser das Wetter. Ich lass mich überraschen.



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